Gemeinsam berufliche Zukunft gestalten

Projekt der angehenden Zerspanungsmechaniker: Kraftvolle Hydraulikheber selbst gefertigt

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Ein neues, gemeinsames Projekt - von Schule und Betrieb gemeinsam realisiert: In einer der regelmäßig stattfindenden Kooperationssitzungen der Zerspanungsmechaniker aus den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und des Zollernalbkreises sollte ein neues Schülerprojekt an den Start rollen. Und schon nach kurzer Diskussion einigten sich die Teilnehmer auf den Bau eines hydraulischen Wagenhebers. Anhand eines detaillierten Zeichnungssatzes sollten die Auszubildenden das komplexe Teil herstellen. Die standortübergreifende Koordination übernahm Robert Straubinger von der Gewerblichen Schule Tübingen.

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Die zahlreichen Einzelteile der Hydraulikheber wurden wie bereits in den Vorjahren nicht an der Schule sondern in den Lehrlingswerkstätten der mitwirkenden Betriebe gefertigt. Je nach Qualifikation der Auszubildenden kamen dabei konventionelle Werkzeugmaschinen oder computergestützte CNC-Maschinen zum Einsatz. Und so entstand von jedem Einzelteil eine Kleinserie von 20 Stück. Den Zukauf der verwendeten Normteile wie zum Beispiel Schrauben und Muttern sowie die Herstellung der Dichtungen übernahm die Gewerbliche Schule Tübingen. Hier erfolgte auch die Montage der Hydraulikheber.

2018 02 Hydraulikheber 5 mittelAufgrund von Fertigungsproblemen mussten leider einzelne Teile in der Schule nachbearbeitet werden, was zu einer Verzögerung des Projektes führte. Ohne der handwerklich geschickten Nacharbeit hätten die Heber nicht funktioniert. Doch allen Unwägbarkeiten zum Trotz konnten die stolzen Auszubildenden schließlich 18 voll funktionsfähige Hydraulikheber „Made in Tübingen“ im Pausenhof präsentieren.

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Robert Straubinger bedankte sich im Namen der Beteiligten für die gelungene Kooperation zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Schule sowie für die vorbildliche Unterstützung bei der Umsetzung dieses praxisnahen Lernprojektes. An der gemeinsamen Aktion beteiligten sich diesmal folgende Firmen (in alphabetischer Reihenfolge):

Airtec, Reutlingen

AKE Knebel, Engstlatt

Baisch & Schill, Weil im Schönbuch

Ekatec, Weiler (Rottenburg)

Gewefa, Burladingen

Grohmann, Bisingen

Hettich-Franke, Balingen

MAG-IAS, Rottenburg

Neidlein, Bodelshausen

Otto Beckert, Kirchentellinsfurt

Pentec, Owingen (Haigerloch)

Schüssler, Bodelshausen

Steinmeyer, Albstadt

Walter AG, Tübingen

Wendelin-Lange, Albstadt

Zollmann, Melchingen (Burladingen)

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Kickboard-Projekt 2016

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Nach erfolgreicher Zusammenarbeit von Schule und Betrieb im Jahr 2015 wurde nun zum zweiten Mal das umfangreiche Kickboard-Projekt, aufgelegt: In einer regelmäßigen Lernortkooperationssitzung aller Zerspanungsmechaniker der Landkreise Tübingen, Reutlingen und des Zollernalbkreises wurde beschlossen, 20 Kickboards als gemeinsames Projekt der Schule und der Betriebe zu fertigen. An der Gewerblichen Schule koordinierte Herr Robert Straubinger die gesamten Abläufe.

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Die zu fertigenden Einzelteile der Kickboards wurden anhand von technischen Zeichnungen durch den Technischen Lehrer und die Ausbilder ausgewählt. Dann fertigten die Auszubildenden die jeweiligen Einzelkomponenten in den Betrieben als Kleinserie. Je nach Qualifikation der Auszubildenden kamen dabei konventionell Werkzeugmaschinen oder computergestützte CNC-Maschinen zum Einsatz. Die Herstellung der notwendigen Blechbauteile übernahm das erste Lehrjahr im Werkstattunterricht an der Gewerblichen Schule in Tübingen. Räder, Schrauben und sonstige Normteile wurden von der Firma Walter AG in Tübingen sowie der Schule beschafft. Am letzten Schultag im Schuljahr 2015/2016 schließlich, erfolgte die Montage der dreirädrigen City-Roller durch das zweite Lehrjahr. Je nach Genauigkeit der vorausgegangenen Einzelteilfertigung in den Betrieben ließen sich Minifahrzeuge dann mehr oder weniger zügig montieren.

 

Zum Abschuss des Projektes standen dann insgesamt 18 Kickboards „Made in Tübingen“ im Pausenhof für ausgiebige Testfahrten bereit. Nach einer abschließenden Präsentation der Projektergebnisse wurden die flotten Flitzer schließlich vom Projektbetreuer Robert Straubinger an die mitwirkenden Betriebe übergeben.

 

 

 

 

An der gemeinsamen Aktion beteiligten sich diesmal die folgende Firmen:

Airtec, Reutlingen

AKE Knebel, Engstlatt

Otto Beckert, Kirchentellinsfurt

C & C Bark, Schömberg

Gewefa, Burladingen

Grohmann, Bisingen

Karl Hipp,  Burladingen

Hipp Drehteile, Trochtelfingen

Hoeckle, Mössingen

MGH Guss-TEC, Hirrlingen

Neidlein, Bodelshausen

Steinmeyer Albstadt

Walter AG, Tübingen

 

Die Schule bedankt sich für die gelungene Kooperation mit den Ausbildungsbetriebe und die großzügigen Unterstützung bei der Umsetzung dieses praxisnahen Lernprojektes.

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Kooperationsprojekt Kickboard 2015

Im Frühjahr 2015 wurde in einer Lernortkooperationssitzung aller Zerspanungsmechaniker, der Landkreise Tübingen, Reutlingen und des Zollernalbkreises, beschlossen, als gemeinsames Projekt von Schule und Betrieb, mehrere sogenannte Kickboards zu fertigen. Anhand von Zeichnungen wurde vom Technischen Lehrer und den Ausbildern, Einzelteile ausgewählt, die in den Betrieben, bis Ende Juni herzustellen waren. Die Werkstücke mussten in einer Kleinserie von 15 Teilen, je nach Qualifikation der Auszubildenden, konventionell oder auf CNC-Maschinen, gefertigt werden. Sämtliche Blechbauteile fertigte, das 1. Lehrjahr, im Werkstattunterricht, in der Gewerblichen Schule in Tübingen. Die Normteile, wie Räder, Schrauben und sonstigen Verbindungsteile, wurden von Fa. Walter AG, Tübingen und der Schule beschafft. Mitte Juli schließlich, erfolgte durch das 2. Lehrjahr, ebenfalls an der Tübinger Berufsschule, die Montage der 3 rädrigen Roller. Je nach Genauigkeit der Einzelteilfertigung in den Betrieben, konnten die Roller, mehr oder weniger schnell und ohne „Nacharbeit“, zusammengefügt werden.

Am Ende waren 15 Kickboards fertig montiert, welche wie auf dem Foto dargestellt, am letzten Schultag, im Pausenhof, getestet und anschließend der Öffentlichkeit, SAM 1649präsentiert wurden. SAM 1645

Im Anschluss verteilte der Technische Lehrer und Projektbetreuer Robert Straubinger die Roller an die mitwirkenden Betriebe.

An dem gemeinsamen Projekt beteiligt waren die Firmen:

Airtec, Reutlingen, KE Knebel, Engstlatt, Otto Beckert, Kirchentellinsfurt, C & C Bark, Schömberg, Gewefa, Burladingen, Grohmann, Bisingen, Karl Hipp, Burladingen,
Hipp Drehteile, Trochtelfingen, Hoeckle, Mössingen, MAG-IAS, Rottenburg, MGH Guss-TEC, Hirrlingen, Neidlein, Bodelshausen, Walter AG, Tübingen