Gemeinsam berufliche Zukunft gestalten

Meisterschule für Schreiner/Tischler

Gründung

Die Tübinger Meisterschule für Schreiner/Tischler wurde 1956 auf Grund einer Bitte des Fachinnungsverbandes des Schreinerhandwerks Württemberg-Hohenzollern gegründet. Bis dahin gab es in Süddeutschland kaum Fachschulen für Tischler, die die Prüflinge auf die Meisterprüfung vorbereiteten.  

Ziele

Die bei uns vermittelten ganzheitlichen Qualifikationen entsprechen dem Anforderungsprofil von Führungskräften und sollen dazu beitragen, nach dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung einen Handwerksbetrieb selbstständig zu führen.
Die Vorbereitungszeit auf die Meisterprüfung in den Teilen I bis IV beträgt ein Schuljahr. Die Prüfung wird vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer Reutlingen abgelegt.

Unterricht

Die Grundlage für das Unterrichtskonzept bilden sechs praxisnahe Kundenaufträge. Im Klassenverband und in Teams erarbeiten die Meisterschüler die Aufträge kunden-, ergebnis- und qualitätsorientiert und finden dabei kompetente Unterstützung vom Lehrerteam. Die traditionelle Einteilung des Unterrichtsstoffes in einzelne voneinander unabhängige Fächer ist dabei aufgehoben.

 

 Kundenaufträge1

 

 Räume und Ausstattung

Wir verfügen mit unseren Lehrwerkstätten neben gut ausgestatteten Bank- und Maschinenräumen, auch über einen Ausbildungsraum mit einem modernen CNC-Bearbeitungszentrum.

Theoretische Lerninhalte erarbeiten sich die Schüler/innen im großen Theorieraum, der direkt mit einem technisch gut ausgestatteten Computerraum verbunden ist. Er wird von den Schülern während und nach dem Unterricht gern für Internet-Recherchen, CAD, CNC und Präsentationsvorbereitungen genutzt, um die geforderten Projekte selbständig umzusetzen.

 

Räume1

 

Semesterstückprojekt

Zur Vorbereitung auf das Meisterprüfungsprojekt entwerfen, planen und fertigen die Meisterschüler zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres ein Semesterstück. Die Klasse wählt hierfür ein Projektthema aus, das dann von jedem Schüler individuell als Kundenauftrag umzusetzen ist. Über den Weg vom Entwurf bis zur Fertigung des Möbels erstellen Sie eine Dokumentation. Ziel ist es, ein neues der Zielgruppe entsprechendes Möbel zu entwickeln.

Als Höhepunkt des Projektes steht am Schluss die Präsentation. Die Schüler präsentieren ihre Möbel und die Umsetzung der Aufgabe einem Fachpublikum u.a. der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer.

 

 Semesterstücke1

 

Zusatzangebote

Zahlreiche Betriebsbesichtigungen Firmen- und Messebesuche sollen den Meisterschülern ermöglichen, Kontakte mit Unternehmen zu knüpfen und Einblick in andere Produktionsstätten zu erhalten.
In unseren Werkstätten bieten wir die Teilnahme an Kursen der Berufsgenossenschaft, sowie in Zusammenarbeit mit einem renommierten Lackhersteller einen Oberflächenkurs an. Als Besonderheit unserer Schule bieten wir den Meisterschülern die Möglichkeit, das Meisterprüfungsprojekt während der Sommerferien in unseren Schulwerkstätten zu fertigen.

 

Meisterprüfungsprojekt

Neben der praktischen Situationsaufgabe ist ebenso die Fertigung des Meisterprüfungsprojekts nach einem eigenen Entwurf und eigener Planung Gegenstand der Meisterprüfung im Tischlerhandwerk. Hierbei steht nicht wie früher das Produkt im Vordergrund, sondern die ganzheitliche Abwicklung eines Kundenauftrags. Somit müssen die Meisterschüler sowohl Ihre theoretischen Fähigkeiten als auch Ihre praktischen Fertigkeiten beweisen. Jährlich findet mitte September eine öffentliche Ausstellung der aktuellen Meisterprüfungsprojekte bei uns statt.

 

Meisterstücke1

 

Schauen Sie mal bei uns vorbei!

Weiterführende Informationen und Anmeldeformulare finden Sie auf unserer  Formularseite.