Gemeinsam berufliche Zukunft gestalten

Großes Kino - hautnah

12 2016 Filmplakat kleinMit dem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Sonita“ stattete das Tübinger Filmfestival „FrauenWelten“ unserer Schule einen eindrucksvollen Besuch ab: Der Film schildert das Leben eines 18-jährigen afghanischen Mädchens. Sonita flüchtete vor den Taliban in den Iran. Dort lebt sie ohne Rechte, ohne offizielle Papiere und ohne Schulbildung. Ihr größter Wunsch: Als Rapperin selbst Musik zu produzieren. Das Problem: Im Iran ist Frauen das Singen Frauen verboten. Als ihre Mutter sie schließlich an einen fremden Ehemann für eine Zwangsheirat verkaufen will, rebelliert sie …. Soweit die Situation von Sonita in Stichworten.

Zu dieser Filmvorführung waren die Schüler der „Vorbereitungsklassen Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse“ (VABO) sowie der Klassenstufe 11 des Technischen Gymnasiums eingeladen. In den VABO-Klassen werden auch geflüchtete Jugendliche aus Afghanistan und Syrien unterrichtet, wodurch sich ein enger Bezug zum Film ergab. Im Anschluss an die Dokumentation riefen die Organisatorinnen des Filmfestspiels zu einem Publikumsgespräch mit dem afghanischen RAP-Duo „Diverse & Paradise“ auf. Besonders für die geflüchteten Jugendlichen ergaben sich dadurch spannende und zugleich emotionale Einblicke.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Mona Haschke und Kathrin Frenz vom Filmfestivals „FrauenWelten“. Durch ihre Hilfe konnten unsere Schüler dieses intensive Filmerlebnis erfahren und sich mit den beiden Künstlern bei uns im Haus austauschen.

Den Trailer zum Film kann man sich übrigens HIER ansehen. Dort stehen auch weitere Informationen rund um das Projekt bereit.

Den Pressebericht über die Aufführung an der Gewerblichen Schule Tübingen findet man HIER unter dem Stichwort „Dienstag“.

 

 

 

 

 

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