Gemeinsam berufliche Zukunft gestalten

Welcher Betrieb gibt uns eine Chance?

2016 06 VABO02

 

Rund 60 junge Flüchtlinge besuchen zurzeit unsere Schule. Hier werden sie in eigens dafür eingerichteten „Vorbereitungsklassen Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse“ (VABO) unterrichtet, wo sie für ein Leben in Deutschland und für ihren künftigen Berufseinstieg lernen. Die ersten Schüler fanden auch schon einen Platz als Auszubildende oder Praktikanten in verschiedenen Tübinger Unternehmen. Um das Ausbildungssystem sowie das Berufsleben kennenzulernen, suchen jetzt weitere Schüler eine Stelle als Praktikant. Bei den ersten Schritten in eine mögliche berufliche Zukunft werden sie nicht nur durch die Schulsozialarbeiterin Beate Legner und die unterrichtenden Lehrer, sondern auch ehrenamtliche Betreuer begleitet.

Die jungen Menschen stammen aus den Krisengebieten in Syrien, Afghanistan, Pakistan, dem Irak und verschiedenen afrikanischen Ländern. Zum Teil erreichten sie Deutschland zusammen mit Familienangehörigen. Einige von ihnen flohen jedoch ohne die Begleitung ihrer Eltern oder Familien. Diese unbegleiteten Jugendlichen leben jetzt in Pflegefamilien oder in betreuten Wohngruppen. Für die Zeit eines Betriebspraktikums werden die betreffenden Schüler vom Unterricht vorübergehend freigestellt und sie sind während der Tätigkeit in den Betrieben über die Schule versichert. Für eine erste berufliche Orientierung sind die Schüler für die unterschiedlichsten Berufe offen.

Interessierte Betriebe und Unternehmen erfahren weitere Details über unsere Koordinierungsstelle bei der Schulsozialarbeiterin Frau Beate Legner (Telefon 07071 978-231) und dem Abteilungsleiter Herrn Siegmund Kopp (Telefon 07071/ 978-303) oder über das Schulsekretariat (Tel. 07071 978-212).